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Ich treibe es ja gerne bunt. Am liebsten mit Visual Facilitation oder FlipchartART!

Daher einige Beispiele für Flipcharts aus den letzten Wochen und ein kleines Selbstportrait.

Worte beschreiben, Bilder bleiben.

und genau das werden wir beim Visual Facilitation Basis-Workshop am 07. Juni
2013 von 10 bis 17 Uhr im Münchner Osten ausprobieren!

Wir werden verschiedene Stifte kennenlernen, Farben ausprobieren, Formen und Figuren auf Papier zaubern. Einen ganzen Tag lang Sprache und Gedanken zu Bildern werden lassen.

Der Workshop-Tag:
Wir visualisieren mit einfachen Mitteln Inhalte oder Sachverhalte, um sie schneller deutlich zu machen und ihnen den direkten Weg ins Gehirn des Kunden oder des Publikums zu ermöglichen.
Gemeinsam lernen wir die Grundlagen der Visualisierung kennen und probieren eigene erste Schritte aus, um Flipcharts, Präsentationen, Werbe-  oder Lernmaterialien visuell zu optimieren und sie damit dem Betrachter direkt zugänglich zu machen.
Denn ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1.000 Worte.

Hier finden Sie mehr  Infos & Angebot

Und das Beste dabei: „Man braucht nicht zeichnen zu können, um zu visualisieren!“ (Martin Haußmann/bikablo)

Ameldung bis zum 31. Mai 2013 unter alexandra@wagner-kugler.com
Ort: Münchner Osten

Infos & Anmeldung

Achtung: Der Workshop hat nur max. 6 Plätze, damit alle Teilnehmer viel selbst ausprobieren und direkt umsetzten können.

Ich freue mich auf Deine/Ihre Anmeldung!

 

Stellen Sie sich vor, Sie stehen mit einem kleinen Stand mitten in München auf dem Marienplatz (für einen Messe-Stand auf der aktuell laufenden Messe hat das Budget leider nicht gereicht). Die Sonne scheint, und es ist Wochenende. Es ist bereits viel los, und hunderte von Menschen spazieren an Ihnen vorbei. Ein idealer Tag, um sein Produkt zu verkaufen.

Sie sind hoch motiviert, denn Sie wissen: „Mein Produkt ist toll und einzigartig! Das will bestimmt jeder haben. Schließlich sind auch alle meine Freunde und Nachbarn von meinem Produkt begeistert.“

Sie haben alles wunderschön aufgebaut, und als besonderes Highlight stellen Sie ein mit viel Hingabe selbst erstelltes DinA3-Plakat auf, das die Besonderheiten Ihres Produktes hervor hebt und den Passanten aufzeigt, warum es jeder kaufen sollte.

Sie denken, Ihr Produkt verkauft sich wie von selbst, und deshalb stellen Sie zu guter Letzt eine Geld-Dose auf. Der unentschlossene Passant findet auf dem Plakat einen auffälligen Hinweis auf den Online-Shop.

Was Sie jetzt auf keinen Fall machen sollten wäre sich ins dahinter geparkte Auto in den Schatten zu setzen.

Was hat diese Geschichte mit Facebook zu tun?

Ein Produkt allein verkauft sich nicht! Meine 5 Tipps zur emotionalen Bindung von Kunden durch Facebook

Ihr Stand ist vergleichbar mit einer Fanpage auf Facebook. Dass Sie hier mit Ihrer Fanpage nicht alleine sind (genauso wenig wie auf dem Marienplatz), dürften Sie sich vorstellen können.

Es gibt genug Marken, denen ein großes Werbebudget zur Verfügung steht: Werbung mit großer Reichweite auf Facebook schalten, eigene Social Media Abteilungen halten und sich immer wieder neue, ausgefallene Ideen einfallen lassen um die Fans zu erreichen und zu begeistern. Immer das Ziel im Auge, dass sich die Fans mit der Marke verbunden fühlen, eine emotionale Bindung mit der Marke eingehen und sich letztendlich eine eigene positive Meinung zum Produkt zu bilden.

Wie aber schafft es ein einzelner Unternehmer, ohne großes Werbe-Budget im Rückgrat, eine emotionale Bindung zu seinen Fans zu schaffen?

Hier meine fünf Tipps exklusiv für die WissensWERTE-Leser:

1. Seien Sie authentisch und gewähren Sie Ihren Fans einen Blick auf sich als Mensch. Stülpen Sie sich nicht gedanklich eine Papiertüte über den Kopf, wenn Sie mit Ihren Fans und potenziellen Kunden in Kontakt treten. Seien Sie SIE, und bleiben Sie dabei authentisch.

2. Seien Sie präsent. Geben Sie Ihrem Produkt ein Gesicht. Lächeln Sie Ihre Kunden virtuell an. Schreiben Sie auch einmal über andere Dinge als über Ihr Produkt. Stellen Sie Ihren Fans Fragen und bleiben Sie in der Kommunikation. Schreiben Sie regelmäßig, dabei aber nicht zu viel und nicht zu wenig: Qualität vor Quantität!

3. Binden Sie Ihre Fans mit ein. Noch nie war es so einfach, sich ein direktes und ehrliches Feedback der Kunden einzuholen. Anders als eine Webseite ist eine Fanpage (oder auch eine Google+ Unternehmensseite) keine – überspitzt gesagt – Einbahnstraße. Die Fans wollen einbezogen werden. Sie möchten ernst genommen werden. Ihre Fans wollen das Gefühl bekommen, am Produkt beteiligt zu sein. Das bindet langfristig.

4. Lassen Sie Ihre Fans hinter Ihre Kulissen blicken. Fans lieben, neben den zur Fanpage passenden informativen Inhalten, besonders den persönlichen Blick hinter die Kulissen des Fanpage-Betreibers. Erzählen Sie Geschichten, die Ihnen während des Arbeitsalltages passiert sind, und geben Sie Ihre eigenen Begeisterung über Ihr Produkt an die Fans weiter.

5. Gewähren Sie Ihren Fans einen umfassenden Blick auf Ihr Unternehmen und die Person/Personen, die dahinter steht/stehen. Lassen Sie es zu, dass die öffentlichen Statusmeldungen Ihres privaten Profils abonnierbar sind, und ermöglichen Sie es Ihren Fans, sich eine wohlwollende Meinung über Sie und Ihr Produkt zu bilden. Meine Erfahrung ist: Je umfassender Sie sich zeigen desto besser.

Haben Sie Mut zur viralen Begeisterung Ich gebe zu, dass es viel Mut bedeutet, nach außen zu treten und sich voll und ganz der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dennoch bin ich mir sicher, dass Sie mit Ihrer Begeisterung und Ihrer naturgegebenen Authentizität selbst mit wenig Budget Ihre Fans dazu bringen können, treue Fans zu werden, die mit derselben Begeisterung Ihre Produkte weiter empfehlen, wie es Ihre Freunde und Bekannten bereits tun.

 

Marjeta Prah-MosesZur Autorin: Marjeta Prah-Moses, webdesign-vaterstetten.de, ist aus Leidenschaft Webdesignerin und WordPress-Programmiererin. Sie weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, als One-WoMan-Group neben namhaften Agenturen zu bestehen und sich zu positionieren. Social Media hat sie für sich als Kommunikations-Plattform, raus aus dem Kämmerlein, rein in die Öffentlichkeit, entdeckt und schätzen gelernt. Eine großartige, bunte Spielwiese!